In einer aktuellen Umfrage will das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden erfassen, welche präklinischen Forschungsmodelle und alternative Forschungsansätze derzeit eingesetzt werden. Noch bis zum 23. November 2026 können Wissenschaftler aus Hochschule, Industrieunternehmen und Behörden anonym an der Umfrage teilnehmen.
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Schlagwortarchiv für: Tierversuche
Das Schweizer Start-up Swiss Vascular entwickelt Silikonmodelle von Hirngefäßen. Damit können zum einen Tierversuche reduziert werden, zum anderen stehen Medizinern realitätsnahe Trainingsbedingungen zur Verfügung.
Das Hamburger Start-up mo:re GmbH hat eine Laborplattform entwickelt, die die tierversuchsfreie Medikamentenforschung revolutionieren soll. Ende März erhielt das Unternehmen eine Seed-Finanzierung in Höhe von 2,3 Mio. Euro, angeführt vom High-Tech Gründerfonds (HTGF).
Seit einigen Jahren werden in Deutschland immer weniger Versuchstiere eingesetzt. Der Trend setzte sich laut aktueller Versuchstierstatistik auch 2023 fort.
Unter zehn Start-ups in der Endausscheidung des bundesweiten Businessplan-Wettbewerbs AXOLOTL Med & Health konnte sich die Kölner VitrofluidiX im Urteil der Jury durchsetzen und gewann den ersten Preis.
Eine neue Methode, die Wissenschaftler der ETH Zürich entwickelt haben, ermöglicht es, jede Zelle in Tieren anders genetisch zu verändern. Damit können in nur einem einzigen Experiment die genetischen Ursachen für Krankheiten untersucht werden. Sonst sind dafür viele Tierversuche nötig.
Taurin spielt eine Rolle im Alterungsprozess. Studienergebnisse zeigen eine verlängerte Lebensdauer und Gesundheitsspanne von Tieren nach Verabreichung von Taurin. Auch Alterserkrankungen können mit einem niedrigen Taurinspiegel zusammenhängen.

ronaldbonss.com/Fraunhofer IWS
Swiss Vascular
Mo:re GmbH
Rama (via Wikimedia Commons, CC BY SA 2.0 FR)

